Ministrantenlager in Aarburg

Vom 26. September bis am 3. Oktober verbrachte die Ministrantenschar Stüsslingen-Rohr ihr 15. Lager.  Dieses Jahr sollte es mit dem Fahrrad  nach Aarburg im Kanton Aargau gehen. Insgesamt waren es 30 Kinder, 15 Leiter und eine dreiköpfige Küchenmannschaft. Das Lagermotto war die Wirtschaftskrise, die nun auch Stüsslingen erreicht hatte. Die Kinder beschlossen nach Chicago aus zu wandern.
Am Samstagmorgen wurden alle Kinder vom Bürgermeister von Chicago begrüsst. Dann begann die Reise nach Chicago. Dort angekommen wurde das Lagerhaus dekoriert zu Abend gegessen und nach dem Abendprogramm ging es auch schon ins Bett.

Am Sonntagmorgen galt es für die Kinder sich Arbeit zu suchen, die auch alle fanden: Während der ganzen Woche hatten die Kinder Zeit für das Atelier. Dort mussten sie etwas basteln, je nach dem welche Arbeit sie gefunden hatten. Es gab Köche, Goldschmiede, Steinmetze, Schneiderinnen, Schreiner und Mechaniker. Doch sobald das Geschäft florierte, wurden sie von der Mafia erpresst und mussten ihr hart verdientes Geld der Mafia abgeben. Am Abend fand ein gemeinsamer Gottesdienst statt.
Am Montag fand die Wanderung statt. Der erste Teil am Morgen wurde in Gruppen und mit Hilfe von GPS-Geräten absolviert, was grossen Anklang fand. Nach der Mittagspause wurde das letzte Stück der Wanderung  gemeinsam gemeistert. Mit einem Film klang der Abend aus.
Am Dienstag lernten die Kinder, wie man Zelte aus Blachen baut und verschiedene Knöpfe mit Seilen macht. Das Abendprogramm bestand aus massieren und wellnessen.
Am Mittwochmorgen wurde getanzt. Den Nachmittag verbrachten die verschieden Altersgruppen unter sich. Das Abendprogramm bestand aus lustigen Theatern, welche die Kinder einüben und vorführen mussten.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Sportes: Am Morgen und am Nachmittag gab es einen grossen Spielturnier. Am Abend erfuhren die Kinder, dass der Bürgermeister von der Mafia erpresst wurde: Sie hatten sein geliebtes Grammophon gestohlen. Alle hatten genug von der Mafia und wollten sie gemeinsam besiegen, denn immer wieder mussten sie Schutzgeld bezahlen oder wurden Mitten in der Nacht geweckt um Falschgeld zu drucken und dann von der Polizei dafür bestraft zu werden.
Schon brach der letzte Tag unseres Lagers an: Am Freitagmorgen gab es nochmals ein Geländespiel, wo dann auch das Grammophon des Bürgermeisters gefunden wurde. Am Nachmittag wurde das Lagerhaus für die Party am Abend dekoriert, und auch die Mafia wurde hinter Schloss und Riegel gebracht.
Am Samstag mussten wir das Lagerhaus putzten und danach ging es schon wieder müde, aber zufrieden heimwärts. Das nächste Lager kann gar nicht schnell genug kommen.

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