Bericht Ministrantenlager 2008
Mit dem Car reisten wir nun nach Gsteig, wo wir jegliches Zeitgefühl verloren. Nach dem Dekorieren des tollen Lagerhauses und dem Abendessen, war schon um 20.00 Uhr Nachtruhe, obwohl nach der Meinung der Kinder mindestens 22.00 Uhr sein musste.
Als es dann tatsächlich 22.00 Uhr war wurden die Kinder wieder geweckt und zu einem Nachtgeländespiel aufgefordert, bei welchem sich viele Fragen der Kinder klären sollten.
Sie stellten fest, dass sie alle eine Krankheit hatten, entweder Vergessitis, Stotterotose, Hinkitis, Lacharia, Zuckose oder Lispelitis.
Am Sonntag Morgen, dem Tag der Medizin, gingen alle voller Elan an das Programm, um das Wochenziel ,die Gegenmedizin ihrer Krankheit, zu erreichen.
Wir bauten zum ersten Mal eine Seilbahn, eine Seilbrücke, eine Sauna und ein Massageweg. Am Nachmittag wurden die Kinder alle zu kleinen Samariter ausgebildet. Am Montag was das Hauptthema die Biologie auf einer interessanten, schönen aber anspruchsvollen Wanderung lernten wir etwas über Flora und Fauna. Nach drei Stunden hartem Aufstieg wurde bei Sonnenschein am Arnensee zu Mittag gegessen. Danach mussten wir noch eine Rückreise von vier Stunden antreten.
Am Dienstag wurden zum ersten mal die Kreativität und die schauspielerischen Fähigkeiten der Kinder getestet. Passend zum Tagesthema Theologie wurde am Abend ein Gottesdienst zum Motto „anderscht sii“ gefeiert.
Der Mittwoch, Tag der Psychologie, stand ganz im Rahmen des Spielens: Geländespiel, Gruppenspiele und ein super Spielwettkampf.
Während donnerstags Sport die Hauptrolle spielte, so wurde eine etwas komische, wie alles in diesem Lager, Olympiade durchgeführt. Am Abend wurden dann der Geruch- und Tastsinn der Teilnehmer getestet.
Am Freitag, Tag der Chemie, wurden bei einem Orientierungslauf die letzten Zutaten für die Medizin gesammelt. Somit konnten wir endlich das Medikament brauen und uns heilen. Abends fand eine riesen Abschlussparty statt.
Am Samstag morgen gab es noch eine grosse Überraschung, denn über Nacht hatte es etwa 10 cm geschneit. So wurde neben dem Putzen, ein mannshoher Schneemann gebaut, welcher den Leitern fast mehr Freude bereite als den Kindern.
Leider, leider mussten wir dann schon wieder Abschied nehmen und mit dem Car heimreisen. Bei einer niedergeschlagenen Stimmung verabschiedeten wir uns in Stüsslingen und gingen nach Hause.
Wir erlebten auch dieses Jahr ein super Lager in Irrland. Der 26. September 2009 kann nicht früh genug kommen.